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2025

Dialog statt Hass

Seit dem 1. Januar 2021 ist das Projekt „Dialog statt Hass“ zu einem Programm geworden.

„Unser Programm wird Tätern von hasserfüllten Kommentaren die Möglichkeit geben, sich mit Ihren Handlungen zu befassen, indem wir sie dazu einladen, darüber nachzudenken. Wir werden sie für die Themen Hassrede, bewusste Kommunikation und Diskriminierung sensibilisieren, und gemeinsam werden wir die rechtlichen Grenzen der Meinungsfreiheit ausloten und ihnen auch die Möglichkeit geben, sich in die Lage der Opfergruppe zu versetzen, die sie angegriffen haben. „

Programmvorstellung:

Die Aufstachelung zum Hass, im Englischen gemeinhin als „hate speech“ bekannt, ist in der heutigen Gesellschaft zu einem großen Problem geworden. Debatten über politische und gesellschaftliche Nachrichten werden zunehmend im Internet und in sozialen Netzwerken geführt. Dieser Austausch und diese Diskussionen sind polarisierend, obwohl sie objektiv bleiben und die Feindseligkeiten nicht verstärken sollten. Obwohl die Meinungsfreiheit ein Grundwert unserer Gesellschaften ist, wird sie regelmäßig überschritten. Die Tendenz ist eindeutig steigend: In Luxemburg ermittelte die Polizei 2019 in diesem Zusammenhang in mehr als 50 Fällen, gegenüber 20 im Jahr 2018.

Dieses Programm basiert auf einem österreichischen Programm des Vereins „Neustart“, die als rationale und sozial konstruktive Antwort auf dieses Problem ein geeignetes Interventionsangebot entwickelt hat.

 

Ziele des Programms:

Ziel des Programms ist es, einen Beitrag zu leisten, um einer tieferen Fragmentierung der Gesellschaft entgegenzuwirken und damit zu einer stärkeren Integration der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen beizutragen.

Es geht darum, eine Alternative zu der bereits bestehenden Strafe anzubieten, nämlich der der Geld- und Freiheitsstrafe.

Zielgruppe:

Jeder, der den Justizbehörden und/oder anderen Institutionen durch Veröffentlichungen, die als „Aufstachelung zum Hass“ eingestuft werden, aufgefallen ist.

 

Hier ist unser animiertes Video, das den Begriff „Hate Speech“ erklärt und das Bewusstsein für die Folgen von Hassrede sensibilisieren soll: Video „Hate Speech“

 

Flyer herunterladen

Posters R-E-S-P-E-C-T

Wir haben eine Reihe von acht Postern zusammengestellt, die die Werte hinter den Buchstaben des Wortes Respekt veranschaulichen. Unser Ausgangspunkt ist, dass, wenn diese Werte in unserer demokratischen Gesellschaft gelebt werden, die Wahrscheinlichkeit einer Radikalisierung geringer ist.

Sie können die verschiedenen Poster herunterladen, indem Sie auf die verschiedenen Werte klicken:

 

 

2024

Video Polarisierung

Was ist Polarisierung?

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Fake News Interview respect lu

Interview mat respect.lu iwwert Fake News
Merci @Club Haus Op der Heed fir den Austausch

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2023
2022

Second Winners respect song contest: Meet Me If You Dare by ABBY LANE and We’re all the same by LTPES Band

Wir freuen uns Ihnen die Zweitplatzierten Gewinner des Respect Song Contests vorstellen zu dürfen. Der im Herbst 2021 lancierte Respect Song Contest, beschließt mit der Veröffentlichung von „We’re all the same“ – LTPES Band und „Meet me if you dare“ – ABBY LANE, seinen Veröffentlichungszyklus.

Zum Anhören der Songs klicken Sie auf folgende Links:

„Meet me if you dare“ – ABBY LANE : https://www.youtube.com/watch?v=lVo4vdj5OYs

„We’re all the same“ – LTPES Band: https://www.youtube.com/watch?v=HnpleBwMRkU

 

Winner respect song contest: RESPEKT by Joé Weber aka Lionheart

Im Herbst 2021 hatte respect.lu den Respect Song Contest ausgerufen. Im Dezember 2021 wurden die drei Gewinnersongs von der Jury (Simon Claridge (Radio Ara, Vorsitzender der Jury), Lynn Feith (Ministère de la Famille, de l’Intégration et à la Grande-Région), Tony Ewen (Direktor Eldoradio), David Galassi (De Läb), Gérard Bichler (Vorsitzender SOS Radicalisation asbl) und Karin Weyer (Direktionsbeauftrage respect.lu)) gekürt.

Joe Weber aka Lionheart hatte mit seinem Respekt Song eine professionelle Audio-Aufnahme in den Unison Studios in Differdingen sowie einen Video-Dreh mit dem jungen Filmemacher Lukas Grevis gewonnen.

Anlässlich einer Feierstunde zum fünfjährigen Bestehen von SOS Radicalisation asbl und des Zentrums respect.lu wurden der Song und das Video am 8. März 2022 einem geladenen Publikum vorgestellt.

Was bedeutet Respekt für mich? Was heisst es für dich? Wie definieren wir als Gesellschaft Respekt? Wo liegen Grenzen? All diese Fragen greift der Song von Lionheart auf. Im Video werden diese Fragen mit Bildern unterschiedlichster Menschen diverser Generationen, sozialer Hintergründe und gesellschaftlichen Situationen untermalt.

Der Gewinnersong des Respect Song Contest lädt zum Reflektieren und Hinterfragen ein. Das Video wird von den Mitarbeitenden von respect.lu als Tool in Weiterbildungen und bei Sensibilisierungs- und Informationsveranstaltungen eingesetzt werden. Es soll dazu dienen, sich u.a. den Themen Respekt, Diversität, Toleranz, Solidarität und Zusammenleben auf kreative Art zu nähern und diese „besprechbar“ zu machen. Das Video wird zudem auf der Social Media Plattform „Facebook“ veröffentlicht werden und der Song wird im Radio ausgestrahlt werden.

Lukas Grevis (1998, Esch-sur-Alzette) ist ein Autor und Regisseur aus Luxemburg. Sein Schwerpunkt liegt auf narrativen Filmen und Musikvideos. Derzeit lebt er in Wien und arbeitet sowohl national als auch an internationalen Projekten (Österreich, Balkan, Deutschland). Sein neuestes Projekt ist die Webserie The Inside of the Outsider, die in Zusammenarbeit mit respect.lu entstanden ist. Die Serie soll im Mai 2022 ihre Premiere feiern.

Sehen Sie sich das Video über den folgenden Link an: https://www.youtube.com/watch?v=v-NGh00wneY

2021
Lycée Classique d'Echternach

Wéi gi mer mat „eisen“ Jihad-Rückkehrer ëm? – Wie gehen wir mit „unseren“ Dschihadisten um?

Wie mit Menschen umgehen, die beschlossen haben, ihre Gesellschaft zu zerstören? Oder genauer gesagt, wie gehen wir mit unseren „Dschihadisten“ um, die nun nach Luxemburg zurückkehren wollen? Sollen wir sie wieder aufnehmen? Müssen wir? Und wenn ja, ist das überhaupt möglich?

Ein Interview auf Luxemburgisch mit Petz Bartz von RTL, Karin Weyer und Manou Wies vom Zentrum gegen Radikalisierung respect.lu.

 

2020
2019
2018